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Öl auf Leinwand
40 × 100 cm
2004
Ein hochformatiges Gemälde, konzentriert auf eine einzige Figur: Eine junge Person sitzt eng zusammengezogen, die Arme über die Knie gelegt, der Kopf darauf abgelegt. Der Blick ist groß und direkt – zugleich wach und verletzlich. Ein leuchtend rotes Gewand fällt in schweren, glänzenden Falten über den Körper und dominiert das Bild mit Wärme und Dringlichkeit. Der Hintergrund ist dunkel und weich moduliert, von tiefem Rot bis Schwarz, wie eine Bühne ohne Requisiten. Unten treten nackte Füße hervor – ein realistisches Detail, das die Szene erdet und menschlich macht.
„Saint Johannes“ wirkt wie ein stilles Andachtsbild – nicht religiös im dekorativen Sinn, sondern in der Haltung: Rückzug, Sammlung, Schutz. Die Figur umarmt sich praktisch selbst; das Rot wird zur zweiten Haut, zum Mantel, zur inneren Kraft. Gleichzeitig widerspricht der direkte Blick jeder reinen Passivität: Hier sitzt kein Opfer, sondern ein Mensch im Moment maximaler Sensibilität. Der Titel legt eine Heiligkeit nahe, die nicht durch Symbolattribute entsteht, sondern durch Präsenz und Würde.
Die Inszenierung erinnert an klassische Bildstrategien der europäischen Malerei: Chiaroscuro-Anmutung (Figur aus dunklem Grund herausmodelliert), eine fast ikonische Reduktion der Umgebung und die emotionale Aufladung über Farbe statt Narrativ. Das Rot kann als traditionsreicher Träger von Bedeutungen gelesen werden – Liebe, Hingabe, Schutz, Gefahr – und wird hier in eine zeitgenössische, psychologische Figurendarstellung übersetzt.
Unikat mit starkem Wiedererkennungswert: das intensive Rot, die kompakte Körperform und der Blick als zentrales „Anker“-Element. Das ungewöhnliche Format 40 x 100 cm verstärkt die Wirkung wie eine stehende Figur im Raum – präsent, vertikal, fast wie eine reale Erscheinung.
Ein Werk, das langfristig trägt, weil es nicht auf Effekt setzt, sondern auf Stimmung und Menschlichkeit. Ideal für Sammler, die figurative Malerei mit psychologischer Tiefe suchen – und für Räume, in denen Kunst „Atmosphäre“ schaffen soll: ruhige Wohnbereiche, Bibliotheken, Praxis- oder Empfangsräume, kuratierte Hängungen mit Fokus auf Farbe und Präsenz.
Rufina Blache (RUFA) lebt in Berlin und arbeitet seit 1990 als Autodidaktin. Ihre Ölmalerei steht für essenziellen Realismus: Porträts, figurative Arbeiten und Naturmotive erscheinen ungeschönt und nah; häufig reduziert sie den Hintergrund, damit Präsenz, Blick und Stimmung im Zentrum stehen.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.

Öl auf Leinwand
40 × 100 cm
2004
Ein hochformatiges Gemälde, konzentriert auf eine einzige Figur: Eine junge Person sitzt eng zusammengezogen, die Arme über die Knie gelegt, der Kopf darauf abgelegt. Der Blick ist groß und direkt – zugleich wach und verletzlich. Ein leuchtend rotes Gewand fällt in schweren, glänzenden Falten über den Körper und dominiert das Bild mit Wärme und Dringlichkeit. Der Hintergrund ist dunkel und weich moduliert, von tiefem Rot bis Schwarz, wie eine Bühne ohne Requisiten. Unten treten nackte Füße hervor – ein realistisches Detail, das die Szene erdet und menschlich macht.
„Saint Johannes“ wirkt wie ein stilles Andachtsbild – nicht religiös im dekorativen Sinn, sondern in der Haltung: Rückzug, Sammlung, Schutz. Die Figur umarmt sich praktisch selbst; das Rot wird zur zweiten Haut, zum Mantel, zur inneren Kraft. Gleichzeitig widerspricht der direkte Blick jeder reinen Passivität: Hier sitzt kein Opfer, sondern ein Mensch im Moment maximaler Sensibilität. Der Titel legt eine Heiligkeit nahe, die nicht durch Symbolattribute entsteht, sondern durch Präsenz und Würde.
Die Inszenierung erinnert an klassische Bildstrategien der europäischen Malerei: Chiaroscuro-Anmutung (Figur aus dunklem Grund herausmodelliert), eine fast ikonische Reduktion der Umgebung und die emotionale Aufladung über Farbe statt Narrativ. Das Rot kann als traditionsreicher Träger von Bedeutungen gelesen werden – Liebe, Hingabe, Schutz, Gefahr – und wird hier in eine zeitgenössische, psychologische Figurendarstellung übersetzt.
Unikat mit starkem Wiedererkennungswert: das intensive Rot, die kompakte Körperform und der Blick als zentrales „Anker“-Element. Das ungewöhnliche Format 40 x 100 cm verstärkt die Wirkung wie eine stehende Figur im Raum – präsent, vertikal, fast wie eine reale Erscheinung.
Ein Werk, das langfristig trägt, weil es nicht auf Effekt setzt, sondern auf Stimmung und Menschlichkeit. Ideal für Sammler, die figurative Malerei mit psychologischer Tiefe suchen – und für Räume, in denen Kunst „Atmosphäre“ schaffen soll: ruhige Wohnbereiche, Bibliotheken, Praxis- oder Empfangsräume, kuratierte Hängungen mit Fokus auf Farbe und Präsenz.
Rufina Blache (RUFA) lebt in Berlin und arbeitet seit 1990 als Autodidaktin. Ihre Ölmalerei steht für essenziellen Realismus: Porträts, figurative Arbeiten und Naturmotive erscheinen ungeschönt und nah; häufig reduziert sie den Hintergrund, damit Präsenz, Blick und Stimmung im Zentrum stehen.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
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