Innere Zustände
Zwischen Erschöpfung, Widerstand und Sammlung
Diese Werkgruppe versammelt Arbeiten, die nach innen sehen. Hübners Figuren ziehen sich zurück, halten inne oder brechen auf — December und Fertig kennen die Erschöpfung, ohne sie mit Scheitern zu verwechseln. Neon Scream führt den Kontrollverlust an den Punkt, an dem daraus neue Klarheit entstehen kann.
Die Farbe arbeitet hier anders als in den bewegten Werken: Sie erscheint als Riss, als aufsteigendes Feld, als einzelner Lichtpunkt im Grau. Was das Bild nicht erzählt, hält es offen. Hübners Arbeiten schließen keine Geschichte ab, sie geben eine Situation frei.
Werkbeschreibung
Gesichter und Figuren im Rückzug: geschlossene Augen, gesenkte Köpfe, ein offener Schrei in Neon Scream. Das Grau der Figuration dominiert, die Farbe erscheint als Riss, als aufsteigendes Feld oder als einzelner Lichtpunkt. Die Formate reichen von 70 × 50 cm bis 140 × 70 cm.
Idee
Die Gruppe sieht nach innen. December und Fertig zeigen Erschöpfung, ohne sie mit Scheitern gleichzusetzen; Sturm, Chaos und Flucht erzählen von Unruhe und Aufbruch; Ruhe, Zeit und Erfahrung von Sammlung. Die Bilder schließen keine Geschichte ab, sie halten eine Situation offen.
Einordnung
Hier zeigt sich die psychologische Seite von Hübners Malerei. Das Porträt wird zum Ort innerer Erfahrung, der Neonakzent zum Zeichen eines Zustands. Die Arbeiten stehen in der Tradition des expressiven Porträts und übersetzen sie in eine klare, zeitgenössische Bildsprache.
Besonderheit
Mit 14 Werken ist dies die umfangreichste Werkgruppe. Mehrere Arbeiten sind als Werkpaare angelegt und entfalten nebeneinander gehängt eine eigene Dramaturgie. Fast alle Bilder sind UV-reaktiv; Goldregen ergänzt die Farbwelt um Gold.
Für Sammler:innen & Räume
Diese Werke tragen ruhige Räume: Wohnbereiche, Rückzugsorte, Kanzleien und Praxen, in denen Bilder Präsenz zeigen dürfen, ohne zu dominieren. Mehrere Arbeiten sind als Werkpaare angelegt und entfalten nebeneinander gehängt eine eigene Dramaturgie.















