
Maßstabsgetreu, gehängt auf 150 cm Mittelachse · Person 175 cm · Sofa 210 cm
- Jahr
- 2025
- Technik
- Acryl auf Leinwand, UV-reaktiv
- Format
- 100 × 70 cm
- Kategorie
- Malerei
- Werk-Nr.
- FA-269
Hypnose
3.400,00 € inkl. MwSt.
In „Hypnose“ greifen zwei graue Hände aus einem kreisenden Farbwirbel nach außen – ein Bild zwischen Sog, Kontrolle und Kontrollverlust.
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- Handsigniertes Echtheitszertifikat
- Versicherter Kunstversand, in Deutschland kostenfrei
- 14 Tage Widerrufsrecht
- Persönliche Beratung durch die Kuration
Visuelle Beschreibung
Im Zentrum des Bildes treffen zwei Hände aufeinander. Sie sind in Grautönen gemalt, plastisch und detailliert, mit gespreizten, leicht gekrümmten Fingern. Die eine greift nach links, die andere nach oben rechts. Falten, Knöchel und Handlinien sind genau ausgearbeitet.
Hinter den Händen öffnet sich ein radialer Farbwirbel. Von einem Kern aus Orange, Rot und Gelb laufen Spritzer und Rinnsale in Grün, Blau und Türkis nach außen, durchsetzt von schwarzen Flächen. Die Farbe wirkt wie von einer Drehbewegung fortgeschleudert. Ringförmige Bahnen verstärken den Eindruck eines Strudels.
Künstlerische Interpretation
„Hypnose“ verbindet zwei Bewegungen: den Sog zur Mitte und das Ausgreifen nach außen. Die Hände scheinen zugleich zu fassen und abzuwehren. Ob sie etwas lenken oder selbst gelenkt werden, bleibt offen.
Hübner übersetzt einen psychischen Zustand in ein Bild aus Kontrast. Die graue, beinahe skulpturale Figuration steht für das Greifbare. Der leuchtende Wirbel dahinter steht für das, was sich der Kontrolle entzieht. Betrachter:innen werden in diese Spannung hineingezogen, denn das Bild hat kein ruhiges Zentrum.
Kunsthistorischer Bezug
Die Hand ist seit Albrecht Dürers Studien ein eigenständiges Motiv der Kunst. Hübner verbindet diese Tradition genauer Beobachtung mit Verfahren, die an das Action Painting und an Rotationsbilder der Nachkriegsavantgarde erinnern. Realismus und gestische Abstraktion stehen hier nicht nebeneinander, sondern greifen ineinander.
Exklusivität
„Hypnose“ ist ein Unikat in Acryl auf Leinwand, 100 × 70 cm, entstanden im April 2025. Fluoreszierende Farbanteile reagieren auf UV-Licht. Unter Schwarzlicht tritt der Farbwirbel stärker hervor, während die grauen Hände zurücktreten. So entsteht eine zweite Wahrnehmungsebene.
Sammlerwert
Das Werk gehört zur Werkgruppe „Innere Zustände“ und zeigt Hübners charakteristische Verbindung von präziser Figuration und intensiver Farbe in besonders dynamischer Form. Mit seiner Ausstellung in der Galerie Tschart in Leipzig 2025 ist es bereits öffentlich präsentiert worden. Für Sammler:innen bietet es ein ausdrucksstarkes Beispiel seiner aktuellen Malerei, das im Raum eine klare Präsenz entfaltet.
Mehr über den Künstler
Matthias Hübner (*1976) verbindet im modern surrealistic realism kontrastreiche Figuration mit intensiven Farben und einer offenen, psychologisch aufgeladenen Bildsprache. Menschen, Emotionen und unterschiedliche Wahrnehmungsebenen stehen im Zentrum seines Schaffens. Seit seiner Rückkehr zur Malerei im Jahr 2020 entwickelt er seine künstlerische Position experimentell weiter.
Frühe Auszeichnungen beim Jugendmalwettbewerb der DDR 1989 und beim Europäischen Malwettbewerb 1993 sowie internationale Anerkennungen der vergangenen Jahre markieren seine künstlerische Entwicklung.
Zustandsbericht
Sehr guter Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Ausstellungen und Auszeichnungen
2025: Galerie Tschart, Leipzig, D






