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Acryl mit partiellem Epoxidharz auf Leinwand
Maß: 85 x 60cm, 4cm Rahmentiefe
2026
Das Werk zeigt ein frontal ausgerichtetes Porträt mit klarer, fast ikonischer Präsenz. Die Figur blickt den Betrachter direkt an – ruhig, konzentriert und gleichzeitig abgeschirmt. Ein roter Helm sowie ein ebenso intensiv roter Rollkragen verdichten die Erscheinung zu einer geschlossenen, kraftvollen Einheit.
Zentraler Eingriff ist das über den Mund gelegte rote Band, das wie ein bewusst gesetztes Zeichen wirkt – nicht nur formal, sondern inhaltlich. Um die Figur herum bewegen sich Goldfische in fließenden, dynamischen Linien, die einen Kontrast zur statischen Ruhe des Gesichts bilden.
Der Hintergrund bleibt reduziert in einem gedämpften Grün, wodurch die Rot- und Orangetöne der Figur und der Fische umso stärker hervortreten. Kleine Luftblasen im Raum verstärken die Anmutung eines schwebenden, beinahe stillen Zustands.
Sag nichts – Denk nichts“ formuliert eine doppelte Reduktion: Sprache und innerer Dialog werden gleichermaßen zurückgenommen.
Das Werk thematisiert Kontrolle – über das, was gesagt wird, aber auch über das, was gedacht werden darf. Das überklebte Mundzeichen steht dabei nicht nur für äußere Einschränkung, sondern auch für eine freiwillige Form der Selbstdisziplin oder des Rückzugs.
Die Goldfische wirken erneut als Gegenbewegung. Sie stehen für Gedanken, Impulse oder emotionale Strömungen, die sich nicht vollständig regulieren lassen. Während die Figur äußerlich still bleibt, bleibt innerlich Bewegung bestehen.
So entsteht ein Spannungsfeld zwischen äußerer Kontrolle und innerer Dynamik – zwischen Stille und unausgesprochener Präsenz.
Die Arbeit bewegt sich im Feld zeitgenössischer figurativer Malerei mit klaren Bezügen zur Pop Art und symbolisch aufgeladener Gegenwartskunst.
Die klare Frontalität erinnert an ikonische Porträttraditionen, während Farbflächen und Reduktion eine Nähe zu moderner Bildästhetik herstellen. Gleichzeitig greifen Elemente wie das Band über dem Mund und die Goldfische symbolische Strategien auf, wie sie in der zeitgenössischen Malerei und im Surrealismus zu finden sind.
Die Verbindung aus klarer Form, reduzierter Farbdramaturgie und inhaltlicher Aufladung verortet das Werk deutlich in einer aktuellen, konzeptuell denkenden Malpraxis.
Als Teil der Goldfisch-Trilogie steht dieses Werk in einem größeren thematischen Zusammenhang, besitzt jedoch eine eigenständige visuelle und inhaltliche Schärfe.
Die präzise gesetzte Geste des verschlossenen Mundes in Kombination mit der ruhigen, direkten Blickführung macht die Arbeit unverwechselbar. Die Balance aus statischer Figur und bewegten Elementen schafft eine klare, wiedererkennbare Bildstruktur, die sich innerhalb der Serie differenziert behauptet.
Die individuelle Ausarbeitung der Oberfläche – sichtbar in Pinselspuren, Farbverdichtung und Detailarbeit – unterstreicht den Charakter eines eigenständigen Originals.
Der sammlerische Wert dieses Werks liegt in seiner klaren Aussagekraft und seiner visuellen Präsenz. Die Arbeit verbindet eine unmittelbare Lesbarkeit mit einer tieferen, stilleren Bedeutungsebene, die sich erst im längeren Betrachten vollständig erschließt.
Gerade die Kombination aus ikonischer Figur, reduzierter Farbwelt und symbolischer Verdichtung macht das Werk besonders anschlussfähig für Sammlungen, die zeitgenössische Kunst mit inhaltlicher Substanz suchen. Gleichzeitig entfaltet es im Raum eine starke Wirkung, ohne laut zu werden.
Als Teil einer Serie gewinnt das Werk zusätzlich an Relevanz, da es nicht isoliert wirkt, sondern Teil einer übergeordneten künstlerischen Erzählung ist – ein Aspekt, der für viele Sammler zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Rike entwickelt eine Bildsprache, die sich zwischen stilisierter Figuration und symbolischer Verdichtung bewegt.
Charakteristisch ist ihr präziser Umgang mit Farbe als Träger von Bedeutung: Flächen werden bewusst reduziert, Kontraste gezielt gesetzt, sodass jedes Element im Bild eine klare Funktion übernimmt. Ihre Arbeiten wirken auf den ersten Blick ruhig und kontrolliert, öffnen jedoch bei längerer Betrachtung eine komplexere Ebene zwischen Emotion, Haltung und innerem Zustand.
Wiederkehrende Motive – wie hier der Goldfisch – werden nicht illustrativ eingesetzt, sondern als eigenständige Bedeutungsträger, die das Bild über das Sichtbare hinaus erweitern.
So entstehen Werke, die nicht nur zeigen, sondern Fragen stellen – leise, aber nachhaltig.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.

Acryl mit partiellem Epoxidharz auf Leinwand
Maß: 85 x 60cm, 4cm Rahmentiefe
2026
Das Werk zeigt ein frontal ausgerichtetes Porträt mit klarer, fast ikonischer Präsenz. Die Figur blickt den Betrachter direkt an – ruhig, konzentriert und gleichzeitig abgeschirmt. Ein roter Helm sowie ein ebenso intensiv roter Rollkragen verdichten die Erscheinung zu einer geschlossenen, kraftvollen Einheit.
Zentraler Eingriff ist das über den Mund gelegte rote Band, das wie ein bewusst gesetztes Zeichen wirkt – nicht nur formal, sondern inhaltlich. Um die Figur herum bewegen sich Goldfische in fließenden, dynamischen Linien, die einen Kontrast zur statischen Ruhe des Gesichts bilden.
Der Hintergrund bleibt reduziert in einem gedämpften Grün, wodurch die Rot- und Orangetöne der Figur und der Fische umso stärker hervortreten. Kleine Luftblasen im Raum verstärken die Anmutung eines schwebenden, beinahe stillen Zustands.
Sag nichts – Denk nichts“ formuliert eine doppelte Reduktion: Sprache und innerer Dialog werden gleichermaßen zurückgenommen.
Das Werk thematisiert Kontrolle – über das, was gesagt wird, aber auch über das, was gedacht werden darf. Das überklebte Mundzeichen steht dabei nicht nur für äußere Einschränkung, sondern auch für eine freiwillige Form der Selbstdisziplin oder des Rückzugs.
Die Goldfische wirken erneut als Gegenbewegung. Sie stehen für Gedanken, Impulse oder emotionale Strömungen, die sich nicht vollständig regulieren lassen. Während die Figur äußerlich still bleibt, bleibt innerlich Bewegung bestehen.
So entsteht ein Spannungsfeld zwischen äußerer Kontrolle und innerer Dynamik – zwischen Stille und unausgesprochener Präsenz.
Die Arbeit bewegt sich im Feld zeitgenössischer figurativer Malerei mit klaren Bezügen zur Pop Art und symbolisch aufgeladener Gegenwartskunst.
Die klare Frontalität erinnert an ikonische Porträttraditionen, während Farbflächen und Reduktion eine Nähe zu moderner Bildästhetik herstellen. Gleichzeitig greifen Elemente wie das Band über dem Mund und die Goldfische symbolische Strategien auf, wie sie in der zeitgenössischen Malerei und im Surrealismus zu finden sind.
Die Verbindung aus klarer Form, reduzierter Farbdramaturgie und inhaltlicher Aufladung verortet das Werk deutlich in einer aktuellen, konzeptuell denkenden Malpraxis.
Als Teil der Goldfisch-Trilogie steht dieses Werk in einem größeren thematischen Zusammenhang, besitzt jedoch eine eigenständige visuelle und inhaltliche Schärfe.
Die präzise gesetzte Geste des verschlossenen Mundes in Kombination mit der ruhigen, direkten Blickführung macht die Arbeit unverwechselbar. Die Balance aus statischer Figur und bewegten Elementen schafft eine klare, wiedererkennbare Bildstruktur, die sich innerhalb der Serie differenziert behauptet.
Die individuelle Ausarbeitung der Oberfläche – sichtbar in Pinselspuren, Farbverdichtung und Detailarbeit – unterstreicht den Charakter eines eigenständigen Originals.
Der sammlerische Wert dieses Werks liegt in seiner klaren Aussagekraft und seiner visuellen Präsenz. Die Arbeit verbindet eine unmittelbare Lesbarkeit mit einer tieferen, stilleren Bedeutungsebene, die sich erst im längeren Betrachten vollständig erschließt.
Gerade die Kombination aus ikonischer Figur, reduzierter Farbwelt und symbolischer Verdichtung macht das Werk besonders anschlussfähig für Sammlungen, die zeitgenössische Kunst mit inhaltlicher Substanz suchen. Gleichzeitig entfaltet es im Raum eine starke Wirkung, ohne laut zu werden.
Als Teil einer Serie gewinnt das Werk zusätzlich an Relevanz, da es nicht isoliert wirkt, sondern Teil einer übergeordneten künstlerischen Erzählung ist – ein Aspekt, der für viele Sammler zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Rike entwickelt eine Bildsprache, die sich zwischen stilisierter Figuration und symbolischer Verdichtung bewegt.
Charakteristisch ist ihr präziser Umgang mit Farbe als Träger von Bedeutung: Flächen werden bewusst reduziert, Kontraste gezielt gesetzt, sodass jedes Element im Bild eine klare Funktion übernimmt. Ihre Arbeiten wirken auf den ersten Blick ruhig und kontrolliert, öffnen jedoch bei längerer Betrachtung eine komplexere Ebene zwischen Emotion, Haltung und innerem Zustand.
Wiederkehrende Motive – wie hier der Goldfisch – werden nicht illustrativ eingesetzt, sondern als eigenständige Bedeutungsträger, die das Bild über das Sichtbare hinaus erweitern.
So entstehen Werke, die nicht nur zeigen, sondern Fragen stellen – leise, aber nachhaltig.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
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