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Overpainted photography auf Leinwand
80 x 140 cm
2024
Ein figuratives Bild im Schwebezustand: Aus kühlen Grau- und Schwarztönen löst sich eine menschliche Gestalt heraus – Gesicht und Hand sind erkennbar, zugleich aber von Schleiern, Verwischungen und vertikalen Spuren überlagert. Goldene, erdige Texturen legen sich wie Patina auf die Oberfläche, als wären Teile des Motivs „gealtert“, verschoben oder bewusst verdeckt.
Der Raum wirkt nicht wie ein Hintergrund, sondern wie eine zweite Haut: Schicht um Schicht, mal transparent, mal dicht, mit fließenden Übergängen zwischen Figur und Fläche.
„Proud to Be Different“ verhandelt Identität nicht als klare Behauptung, sondern als Prozess. Die Figur wirkt präsent – und doch entzieht sie sich. Genau diese Ambivalenz erzeugt die Spannung: Was sichtbar wird, ist nicht die eindeutige Person, sondern das Echo einer Person, das sich durch Zeit, Erinnerung und Projektion formt.
Die goldenen Ablagerungen funktionieren dabei wie ein Wertzeichen des Unfertigen: Das Unklare wird nicht versteckt, sondern hervorgehoben. Das Werk stellt damit eine leise, aber entschlossene These auf: Differenz ist keine Pose – sie ist eine innere Wahrheit, die nicht vollständig erklärbar sein muss.
Die Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld von Porträttradition und zeitgenössischer Materialästhetik. Während das klassische Porträt auf Erkennbarkeit und Repräsentation zielt, verschiebt Olli Böhm den Fokus auf Spur, Überlagerung und atmosphärische Verdichtung – näher an Strategien der Collage, des Palimpsests und der informellen Oberflächenarbeit.
Der Einsatz von Patina-Anmutungen und vertikalen „Schleier“-Strukturen erinnert an moderne Bildkonzepte, in denen das Motiv nicht abgebildet, sondern freigelegt wird: als etwas, das unter Schichten liegt und nur partiell zugänglich bleibt.
Ein Werk mit hoher Wiedererkennbarkeit durch die konsequente Verbindung von figurativer Präsenz und materialischer Überdeckung. Die goldenen Texturfelder wirken nicht dekorativ, sondern wie eine kuratorische Setzung: Sie machen die Oberfläche zum eigentlichen Ereignis.
Die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Verbergen erzeugt eine starke Eigenständigkeit – ein Unikat-Charakter, der im Raum sofort spürbar wird.
„Proud to Be Different“ eignet sich besonders für Sammler, die figurative Kunst mit zeitgenössischer Tiefe suchen: nicht illustrativ, sondern psychologisch und atmosphärisch. Das Werk trägt in reduzierten Interieurs (Beton, Weißraum, dunkle Akzente, klare Architektur) ebenso wie in kuratierten Hängungen, weil es ruhig wirkt – und dennoch lange nachhallt.
Ein Bild, das mit dem Raum arbeitet: Je nach Licht verändert sich die Lesbarkeit der Figur und damit die gesamte Stimmung.
Olli Boehm verbindet digitale Fotografie mit Mixed-Media-Interventionen zu vielschichtigen Bildräumen, in denen Realität, Erinnerung und Atmosphäre ineinander greifen. Seine Arbeiten verdichten urbane und menschliche Situationen zu visuellen Metaphern – zwischen Unschärfe, Textur und präziser Komposition.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.

Overpainted photography auf Leinwand
80 x 140 cm
2024
Ein figuratives Bild im Schwebezustand: Aus kühlen Grau- und Schwarztönen löst sich eine menschliche Gestalt heraus – Gesicht und Hand sind erkennbar, zugleich aber von Schleiern, Verwischungen und vertikalen Spuren überlagert. Goldene, erdige Texturen legen sich wie Patina auf die Oberfläche, als wären Teile des Motivs „gealtert“, verschoben oder bewusst verdeckt.
Der Raum wirkt nicht wie ein Hintergrund, sondern wie eine zweite Haut: Schicht um Schicht, mal transparent, mal dicht, mit fließenden Übergängen zwischen Figur und Fläche.
„Proud to Be Different“ verhandelt Identität nicht als klare Behauptung, sondern als Prozess. Die Figur wirkt präsent – und doch entzieht sie sich. Genau diese Ambivalenz erzeugt die Spannung: Was sichtbar wird, ist nicht die eindeutige Person, sondern das Echo einer Person, das sich durch Zeit, Erinnerung und Projektion formt.
Die goldenen Ablagerungen funktionieren dabei wie ein Wertzeichen des Unfertigen: Das Unklare wird nicht versteckt, sondern hervorgehoben. Das Werk stellt damit eine leise, aber entschlossene These auf: Differenz ist keine Pose – sie ist eine innere Wahrheit, die nicht vollständig erklärbar sein muss.
Die Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld von Porträttradition und zeitgenössischer Materialästhetik. Während das klassische Porträt auf Erkennbarkeit und Repräsentation zielt, verschiebt Olli Böhm den Fokus auf Spur, Überlagerung und atmosphärische Verdichtung – näher an Strategien der Collage, des Palimpsests und der informellen Oberflächenarbeit.
Der Einsatz von Patina-Anmutungen und vertikalen „Schleier“-Strukturen erinnert an moderne Bildkonzepte, in denen das Motiv nicht abgebildet, sondern freigelegt wird: als etwas, das unter Schichten liegt und nur partiell zugänglich bleibt.
Ein Werk mit hoher Wiedererkennbarkeit durch die konsequente Verbindung von figurativer Präsenz und materialischer Überdeckung. Die goldenen Texturfelder wirken nicht dekorativ, sondern wie eine kuratorische Setzung: Sie machen die Oberfläche zum eigentlichen Ereignis.
Die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Verbergen erzeugt eine starke Eigenständigkeit – ein Unikat-Charakter, der im Raum sofort spürbar wird.
„Proud to Be Different“ eignet sich besonders für Sammler, die figurative Kunst mit zeitgenössischer Tiefe suchen: nicht illustrativ, sondern psychologisch und atmosphärisch. Das Werk trägt in reduzierten Interieurs (Beton, Weißraum, dunkle Akzente, klare Architektur) ebenso wie in kuratierten Hängungen, weil es ruhig wirkt – und dennoch lange nachhallt.
Ein Bild, das mit dem Raum arbeitet: Je nach Licht verändert sich die Lesbarkeit der Figur und damit die gesamte Stimmung.
Olli Boehm verbindet digitale Fotografie mit Mixed-Media-Interventionen zu vielschichtigen Bildräumen, in denen Realität, Erinnerung und Atmosphäre ineinander greifen. Seine Arbeiten verdichten urbane und menschliche Situationen zu visuellen Metaphern – zwischen Unschärfe, Textur und präziser Komposition.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
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