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Übermalte Fotografie auf Leinwand
160 x 120 cm
2023
„In Mirror“ zeigt eine stark verschwommene, sepiafarbene Szene, die an eine Spiegelaufnahme erinnert. Eine menschliche Silhouette tritt schemenhaft hervor, während ein runder Spiegel oder eine kreisförmige Struktur im Hintergrund sichtbar wird. Dunkle Linien – fast wie zufällige Kratzer oder zeichnerische Interventionen – durchziehen die Bildfläche.
Die Farbigkeit ist reduziert und warm: Ocker, Braun, Beige dominieren. Die Körnung und Unschärfe erzeugen eine fast analoge, nostalgische Atmosphäre. Das Motiv wirkt nicht dokumentarisch, sondern wie eine Erinnerung – unscharf, verschoben, emotional aufgeladen.
Im Zentrum des Werkes steht die Frage nach Selbstwahrnehmung und Distanz. Der Spiegel fungiert als symbolischer Raum – nicht als klares Reflexionsinstrument, sondern als Filter. Das Subjekt erscheint nicht eindeutig greifbar. Identität wird nicht bestätigt, sondern aufgelöst.
Die Unschärfe ist hier kein technischer Zufall, sondern konzeptuelles Mittel.
Sie verweist auf Erinnerung als brüchigen Prozess. Was wir sehen, ist weniger ein Abbild als eine Projektion – ein Zustand zwischen Präsenz und Entzug.
Die dunklen Linien wirken wie Eingriffe in die Oberfläche, als würde das Bild selbst hinterfragt oder durchkreuzt. „In Mirror“ ist kein Porträt, sondern eine Untersuchung des Blicks auf das eigene Selbst.
Formal bewegt sich das Werk zwischen experimenteller Fotografie, malerischer Überarbeitung und konzeptueller Bilddeutung. Die starke Unschärfe knüpft an fotografische Strategien an, die Realität nicht abbilden, sondern atmosphärisch transformieren.
Inhaltlich steht das Werk in einer zeitgenössischen Tradition, die Identität als fluid und fragmentiert versteht. Der Spiegel als Motiv ist kunsthistorisch aufgeladen – hier jedoch wird er nicht zur Bestätigung, sondern zur Verunsicherung genutzt.
Formal bewegt sich das Werk zwischen experimenteller Fotografie, malerischer Überarbeitung und konzeptueller Bilddeutung. Die starke Unschärfe knüpft an fotografische Strategien an, die Realität nicht abbilden, sondern atmosphärisch transformieren.
Inhaltlich steht das Werk in einer zeitgenössischen Tradition, die Identität als fluid und fragmentiert versteht. Der Spiegel als Motiv ist kunsthistorisch aufgeladen – hier jedoch wird er nicht zur Bestätigung, sondern zur Verunsicherung genutzt.
Dieses Werk eignet sich besonders für Sammler, die sich mit Themen wie Identität, Erinnerung und Wahrnehmung auseinandersetzen.
Im Raum wirkt „In Mirror“ meditativ und introspektiv. Es erzeugt Nähe und Distanz zugleich – ein Bild, das weniger zeigt, als es andeutet.
Olli Boehm verbindet digitale Fotografie mit Mixed-Media-Interventionen zu vielschichtigen Bildräumen, in denen Realität, Erinnerung und Atmosphäre ineinander greifen. Seine Arbeiten verdichten urbane und menschliche Situationen zu visuellen Metaphern – zwischen Unschärfe, Textur und präziser Komposition.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.

Übermalte Fotografie auf Leinwand
160 x 120 cm
2023
„In Mirror“ zeigt eine stark verschwommene, sepiafarbene Szene, die an eine Spiegelaufnahme erinnert. Eine menschliche Silhouette tritt schemenhaft hervor, während ein runder Spiegel oder eine kreisförmige Struktur im Hintergrund sichtbar wird. Dunkle Linien – fast wie zufällige Kratzer oder zeichnerische Interventionen – durchziehen die Bildfläche.
Die Farbigkeit ist reduziert und warm: Ocker, Braun, Beige dominieren. Die Körnung und Unschärfe erzeugen eine fast analoge, nostalgische Atmosphäre. Das Motiv wirkt nicht dokumentarisch, sondern wie eine Erinnerung – unscharf, verschoben, emotional aufgeladen.
Im Zentrum des Werkes steht die Frage nach Selbstwahrnehmung und Distanz. Der Spiegel fungiert als symbolischer Raum – nicht als klares Reflexionsinstrument, sondern als Filter. Das Subjekt erscheint nicht eindeutig greifbar. Identität wird nicht bestätigt, sondern aufgelöst.
Die Unschärfe ist hier kein technischer Zufall, sondern konzeptuelles Mittel.
Sie verweist auf Erinnerung als brüchigen Prozess. Was wir sehen, ist weniger ein Abbild als eine Projektion – ein Zustand zwischen Präsenz und Entzug.
Die dunklen Linien wirken wie Eingriffe in die Oberfläche, als würde das Bild selbst hinterfragt oder durchkreuzt. „In Mirror“ ist kein Porträt, sondern eine Untersuchung des Blicks auf das eigene Selbst.
Formal bewegt sich das Werk zwischen experimenteller Fotografie, malerischer Überarbeitung und konzeptueller Bilddeutung. Die starke Unschärfe knüpft an fotografische Strategien an, die Realität nicht abbilden, sondern atmosphärisch transformieren.
Inhaltlich steht das Werk in einer zeitgenössischen Tradition, die Identität als fluid und fragmentiert versteht. Der Spiegel als Motiv ist kunsthistorisch aufgeladen – hier jedoch wird er nicht zur Bestätigung, sondern zur Verunsicherung genutzt.
Formal bewegt sich das Werk zwischen experimenteller Fotografie, malerischer Überarbeitung und konzeptueller Bilddeutung. Die starke Unschärfe knüpft an fotografische Strategien an, die Realität nicht abbilden, sondern atmosphärisch transformieren.
Inhaltlich steht das Werk in einer zeitgenössischen Tradition, die Identität als fluid und fragmentiert versteht. Der Spiegel als Motiv ist kunsthistorisch aufgeladen – hier jedoch wird er nicht zur Bestätigung, sondern zur Verunsicherung genutzt.
Dieses Werk eignet sich besonders für Sammler, die sich mit Themen wie Identität, Erinnerung und Wahrnehmung auseinandersetzen.
Im Raum wirkt „In Mirror“ meditativ und introspektiv. Es erzeugt Nähe und Distanz zugleich – ein Bild, das weniger zeigt, als es andeutet.
Olli Boehm verbindet digitale Fotografie mit Mixed-Media-Interventionen zu vielschichtigen Bildräumen, in denen Realität, Erinnerung und Atmosphäre ineinander greifen. Seine Arbeiten verdichten urbane und menschliche Situationen zu visuellen Metaphern – zwischen Unschärfe, Textur und präziser Komposition.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
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