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übermalter Fotoabzug auf Leinwand mit Acryl
100 x 150 cm
2024
„At Zürich-lake“ zeigt eine reduzierte Szene am Wasser: Drei dunkle, menschenähnliche Silhouetten stehen im Vordergrund auf einer hellen Fläche – wie aus dem Licht geschnitten, anonym und dennoch präsent. Dahinter öffnet sich ein weicher, spiegelnder Horizont: See, Uferlinie, ferne Strukturen – alles in kühlen Grau-, Grün- und Nebeltönen atmosphärisch verdichtet.
Vertikale Linien ziehen sich durch die Bildfläche wie Regenschleier, Filmkratzer oder eine Scheibe, die das Gesehene sanft filtert. Über die kühle Grundstimmung legen sich feine rötliche und roséfarbene Spuren – nicht dominant, aber spürbar: wie Wärme im Nebel, wie Nachhall, wie ein zarter, menschlicher Akzent in einer insgesamt ruhigen Bildwelt.
„At Zürich-lake“ ist vor allem ein Bild der friedlichen Normalität. Olli Boehm hält keinen „Ort“ fest, sondern eine Stimmung, die Zürich in vielen Momenten ausstrahlt: eine Stadt, die von zwei Weltkriegen verschont blieb, geprägt von Stabilität, Wohlstand und einer unaufgeregten, fast selbstverständlichen Ruhe. Diese Atmosphäre macht selbst einen zufälligen Moment am Ufer freundlich – gerade in seiner Anonymität.
Die Figuren sind nicht Individuen, sondern Zeichen von Anwesenheit: Menschen, die nichts darstellen müssen, die einfach da sind. Genau darin liegt die besondere Qualität des Werks: Es zeigt eine Form von Freiheit, die nicht laut ist – eine Gelassenheit, die aus Sicherheit entsteht. Der See wird zur Projektionsfläche für ein Lebensgefühl: geordnet, entspannt, geschützt.
Die vertikalen Störungen wirken dabei nicht wie Bedrohung, sondern wie Wahrnehmungsfilter – als würde man die Szene durch feuchte Luft, durch Erinnerung oder durch Bewegung betrachten. Und die rötlichen Spuren setzen einen emotionalen Kontrapunkt: Sie machen deutlich, dass diese Ruhe nicht steril ist, sondern menschlich. Ein leiser Beweis dafür, dass Frieden nicht Abwesenheit von Gefühl ist, sondern ein Raum, in dem Gefühl sein darf.
Die Arbeit bewegt sich zwischen zeitgenössischer Fotografie und malerischer Bildlogik. Unschärfe, Überlagerung und vertikale Linien erinnern an Strategien der Langzeitbelichtung und an Positionen, die „Störung“ als ästhetische Wahrheit nutzen – nicht als Effekt, sondern als Haltung: Wahrnehmung ist immer gefiltert. Gleichzeitig bleibt die Komposition klar und klassisch: Vordergrund-Figuren als Setzung, Horizont als Ruheachse, Atmosphäre als Bedeutungsträger.
Die Stärke von „At Zürich-lake“ liegt in der kontrollierten Mehrdeutigkeit: wenige Elemente, hohe Dichte. Die Szene ist freundlich, ruhig, weit – und dennoch nicht banal. Die Silhouetten schaffen Präsenz ohne Narrativ; die vertikalen Linien geben Wiedererkennbarkeit; die roséfarbenen Spuren heben das Werk über reine Landschaftsatmosphäre hinaus. Es ist ein Bild, das im Raum nicht „dekoriert“, sondern kuratiert wirkt: ein Ruhepol mit Substanz.
„At Zürich-lake“ eignet sich für Sammler, die zeitgenössische Arbeiten mit stiller Autorität suchen – atmosphärisch, modern, erzählerisch offen. Das Großformat (100 × 150 cm) funktioniert als Statement-Piece in architektonisch klaren Räumen, in Empfangsbereichen, Fluren oder als bewusster Ruheanker innerhalb kuratierter Hängungen. Aus der Distanz wirkt es fast filmisch, aus der Nähe zeigen sich Schichten, Spuren und die malerische Handschrift.
Olli Boehm verbindet digitale Fotografie mit Mixed-Media-Interventionen zu vielschichtigen Bildräumen, in denen Realität, Erinnerung und Atmosphäre ineinander greifen. Seine Arbeiten verdichten urbane und menschliche Situationen zu visuellen Metaphern – zwischen Unschärfe, Textur und präziser Komposition.
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Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.

übermalter Fotoabzug auf Leinwand mit Acryl
100 x 150 cm
2024
„At Zürich-lake“ zeigt eine reduzierte Szene am Wasser: Drei dunkle, menschenähnliche Silhouetten stehen im Vordergrund auf einer hellen Fläche – wie aus dem Licht geschnitten, anonym und dennoch präsent. Dahinter öffnet sich ein weicher, spiegelnder Horizont: See, Uferlinie, ferne Strukturen – alles in kühlen Grau-, Grün- und Nebeltönen atmosphärisch verdichtet.
Vertikale Linien ziehen sich durch die Bildfläche wie Regenschleier, Filmkratzer oder eine Scheibe, die das Gesehene sanft filtert. Über die kühle Grundstimmung legen sich feine rötliche und roséfarbene Spuren – nicht dominant, aber spürbar: wie Wärme im Nebel, wie Nachhall, wie ein zarter, menschlicher Akzent in einer insgesamt ruhigen Bildwelt.
„At Zürich-lake“ ist vor allem ein Bild der friedlichen Normalität. Olli Boehm hält keinen „Ort“ fest, sondern eine Stimmung, die Zürich in vielen Momenten ausstrahlt: eine Stadt, die von zwei Weltkriegen verschont blieb, geprägt von Stabilität, Wohlstand und einer unaufgeregten, fast selbstverständlichen Ruhe. Diese Atmosphäre macht selbst einen zufälligen Moment am Ufer freundlich – gerade in seiner Anonymität.
Die Figuren sind nicht Individuen, sondern Zeichen von Anwesenheit: Menschen, die nichts darstellen müssen, die einfach da sind. Genau darin liegt die besondere Qualität des Werks: Es zeigt eine Form von Freiheit, die nicht laut ist – eine Gelassenheit, die aus Sicherheit entsteht. Der See wird zur Projektionsfläche für ein Lebensgefühl: geordnet, entspannt, geschützt.
Die vertikalen Störungen wirken dabei nicht wie Bedrohung, sondern wie Wahrnehmungsfilter – als würde man die Szene durch feuchte Luft, durch Erinnerung oder durch Bewegung betrachten. Und die rötlichen Spuren setzen einen emotionalen Kontrapunkt: Sie machen deutlich, dass diese Ruhe nicht steril ist, sondern menschlich. Ein leiser Beweis dafür, dass Frieden nicht Abwesenheit von Gefühl ist, sondern ein Raum, in dem Gefühl sein darf.
Die Arbeit bewegt sich zwischen zeitgenössischer Fotografie und malerischer Bildlogik. Unschärfe, Überlagerung und vertikale Linien erinnern an Strategien der Langzeitbelichtung und an Positionen, die „Störung“ als ästhetische Wahrheit nutzen – nicht als Effekt, sondern als Haltung: Wahrnehmung ist immer gefiltert. Gleichzeitig bleibt die Komposition klar und klassisch: Vordergrund-Figuren als Setzung, Horizont als Ruheachse, Atmosphäre als Bedeutungsträger.
Die Stärke von „At Zürich-lake“ liegt in der kontrollierten Mehrdeutigkeit: wenige Elemente, hohe Dichte. Die Szene ist freundlich, ruhig, weit – und dennoch nicht banal. Die Silhouetten schaffen Präsenz ohne Narrativ; die vertikalen Linien geben Wiedererkennbarkeit; die roséfarbenen Spuren heben das Werk über reine Landschaftsatmosphäre hinaus. Es ist ein Bild, das im Raum nicht „dekoriert“, sondern kuratiert wirkt: ein Ruhepol mit Substanz.
„At Zürich-lake“ eignet sich für Sammler, die zeitgenössische Arbeiten mit stiller Autorität suchen – atmosphärisch, modern, erzählerisch offen. Das Großformat (100 × 150 cm) funktioniert als Statement-Piece in architektonisch klaren Räumen, in Empfangsbereichen, Fluren oder als bewusster Ruheanker innerhalb kuratierter Hängungen. Aus der Distanz wirkt es fast filmisch, aus der Nähe zeigen sich Schichten, Spuren und die malerische Handschrift.
Olli Boehm verbindet digitale Fotografie mit Mixed-Media-Interventionen zu vielschichtigen Bildräumen, in denen Realität, Erinnerung und Atmosphäre ineinander greifen. Seine Arbeiten verdichten urbane und menschliche Situationen zu visuellen Metaphern – zwischen Unschärfe, Textur und präziser Komposition.
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Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
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