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Acryl auf Malkarton, gerahmt
52×42 cm
2026
Das Werk zeigt eine einzelne Figur in einer extremen Rückbeuge, eingefroren in einem Moment maximaler Spannung. Der Körper ist teils naturalistisch in Grau- und Schwarztönen ausgearbeitet, teils von leuchtenden Farbflächen überzogen. Türkis, Gelb, Pink und Orange brechen eruptiv aus der Figur hervor und scheinen sie gleichzeitig zu tragen und zu zerreißen.
Um den Körper zieht sich eine halbkreisförmige Farbspur – wie eine energetische Bahn, eine Spur der Bewegung im Raum. Der Hintergrund bleibt ruhig, nahezu neutral, wodurch die Dynamik der Figur umso stärker hervortritt. Der schwarze Rahmen verstärkt den Eindruck einer konzentrierten, in sich geschlossenen Szene.
„Tanz“ ist kein Abbild von Choreografie, sondern ein Bild über Hingabe und Kontrollverlust. Die Figur befindet sich im Moment des Loslassens – zwischen Gleichgewicht und Fall, zwischen Körperbeherrschung und emotionalem Ausbruch. Bewegung wird hier nicht als Abfolge, sondern als existenzieller Zustand verstanden.
Die leuchtenden Farben wirken wie innere Kräfte, die aus dem Körper nach außen drängen. Sie stehen im Kontrast zur grauen Figuration, die an Disziplin, Form und Begrenzung erinnert. Matthias Hübner verhandelt in diesem Werk den Tanz als inneren Prozess: als Akt der Selbstüberwindung, aber auch der Selbstbefreiung.
Formal bewegt sich das Werk zwischen figurativer Malerei und expressiver Abstraktion. Die Körpersprache erinnert an Ausdruckstanz und expressionistische Bewegungsstudien des frühen 20. Jahrhunderts, während der gezielte Farbeinsatz eine zeitgenössische, emotionale Bildsprache etabliert.
Die Verbindung von klar gezeichneter Figur und eruptiver Farbe fügt sich in eine moderne Tradition, in der der menschliche Körper als Träger innerer Zustände verstanden wird – nicht idealisiert, sondern als Resonanzraum von Emotion und Energie.
Matthias Hübners Handschrift zeigt sich hier in der präzisen Balance zwischen Kontrolle und Intuition. Die Figur ist bewusst klar gesetzt, während die Farbe frei, fast ungebändigt agiert. Diese Spannung verleiht dem Werk seine besondere Intensität.
„Tanz“ ist ein in sich geschlossenes Werk, das keine narrative Erklärung benötigt. Es wirkt unmittelbar – körperlich, emotional, präsent.
Dieses Werk eignet sich besonders für Sammler und Räume, die Bewegung, Körperlichkeit und emotionale Ausdruckskraft thematisieren. Durch das kompakte Format und die Rahmung wirkt es konzentriert und kraftvoll, sowohl in privaten Sammlungen als auch in kuratierten Präsentationen.
„Tanz“ entfaltet seine Wirkung im Stillstand – als gespeicherte Bewegung, als Moment reiner Energie.
Matthias Hübner (*1976) verbindet im modern surrealistic realism kontrastreiches Schwarz-Weiß mit Neon/UV; Menschen, Emotionen und offene Deutungen stehen im Fokus, seit 2020 arbeitet er wieder experimentell.
Frühe Preise (DDR 1989, Europa 1993) und 2025 Teravarna-Finalist markieren seine Entwicklung.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.

Acryl auf Malkarton, gerahmt
52×42 cm
2026
Das Werk zeigt eine einzelne Figur in einer extremen Rückbeuge, eingefroren in einem Moment maximaler Spannung. Der Körper ist teils naturalistisch in Grau- und Schwarztönen ausgearbeitet, teils von leuchtenden Farbflächen überzogen. Türkis, Gelb, Pink und Orange brechen eruptiv aus der Figur hervor und scheinen sie gleichzeitig zu tragen und zu zerreißen.
Um den Körper zieht sich eine halbkreisförmige Farbspur – wie eine energetische Bahn, eine Spur der Bewegung im Raum. Der Hintergrund bleibt ruhig, nahezu neutral, wodurch die Dynamik der Figur umso stärker hervortritt. Der schwarze Rahmen verstärkt den Eindruck einer konzentrierten, in sich geschlossenen Szene.
„Tanz“ ist kein Abbild von Choreografie, sondern ein Bild über Hingabe und Kontrollverlust. Die Figur befindet sich im Moment des Loslassens – zwischen Gleichgewicht und Fall, zwischen Körperbeherrschung und emotionalem Ausbruch. Bewegung wird hier nicht als Abfolge, sondern als existenzieller Zustand verstanden.
Die leuchtenden Farben wirken wie innere Kräfte, die aus dem Körper nach außen drängen. Sie stehen im Kontrast zur grauen Figuration, die an Disziplin, Form und Begrenzung erinnert. Matthias Hübner verhandelt in diesem Werk den Tanz als inneren Prozess: als Akt der Selbstüberwindung, aber auch der Selbstbefreiung.
Formal bewegt sich das Werk zwischen figurativer Malerei und expressiver Abstraktion. Die Körpersprache erinnert an Ausdruckstanz und expressionistische Bewegungsstudien des frühen 20. Jahrhunderts, während der gezielte Farbeinsatz eine zeitgenössische, emotionale Bildsprache etabliert.
Die Verbindung von klar gezeichneter Figur und eruptiver Farbe fügt sich in eine moderne Tradition, in der der menschliche Körper als Träger innerer Zustände verstanden wird – nicht idealisiert, sondern als Resonanzraum von Emotion und Energie.
Matthias Hübners Handschrift zeigt sich hier in der präzisen Balance zwischen Kontrolle und Intuition. Die Figur ist bewusst klar gesetzt, während die Farbe frei, fast ungebändigt agiert. Diese Spannung verleiht dem Werk seine besondere Intensität.
„Tanz“ ist ein in sich geschlossenes Werk, das keine narrative Erklärung benötigt. Es wirkt unmittelbar – körperlich, emotional, präsent.
Dieses Werk eignet sich besonders für Sammler und Räume, die Bewegung, Körperlichkeit und emotionale Ausdruckskraft thematisieren. Durch das kompakte Format und die Rahmung wirkt es konzentriert und kraftvoll, sowohl in privaten Sammlungen als auch in kuratierten Präsentationen.
„Tanz“ entfaltet seine Wirkung im Stillstand – als gespeicherte Bewegung, als Moment reiner Energie.
Matthias Hübner (*1976) verbindet im modern surrealistic realism kontrastreiches Schwarz-Weiß mit Neon/UV; Menschen, Emotionen und offene Deutungen stehen im Fokus, seit 2020 arbeitet er wieder experimentell.
Frühe Preise (DDR 1989, Europa 1993) und 2025 Teravarna-Finalist markieren seine Entwicklung.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
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