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Acryl auf Leinwand
80×100 cm
2025
Das Werk zeigt zwei kindliche Figuren auf einer breiten, leeren Straße. Die Szene ist in einer reduzierten, nahezu monochromen Grauskala gehalten, aus der sich ein leuchtend pinkes Rechteck im Hintergrund radikal absetzt. Dieses intensive Farbfeld tropft nach unten, wirkt wie eine offene Fläche, ein Fenster oder eine emotionale Explosion im Bildraum.
Die Figuren tragen Masken und Capes – fragile Verweise auf Superhelden. Eine steht auf einem massiven, blockartigen Objekt, die andere scheint in Bewegung, fast flüchtend. Die Landschaft ist karg: kahle Bäume, dunkle Wolken, ein Horizont ohne Schutz. Alles wirkt ausgesetzt, roh, ungeschönt.
„Helden“ ist kein Bild über Stärke, sondern über Verletzlichkeit im Kostüm der Stärke. Matthias Hübner nutzt die Ikonografie kindlicher Heldenfantasien, um einen existenziellen Zustand zu beschreiben: den Versuch, sich zu behaupten in einer Welt, die zu groß, zu leer oder zu bedrohlich erscheint.
Die Masken schützen nicht, sie markieren Distanz. Die Capes sind keine Zeichen von Macht, sondern fragile Projektionen von Hoffnung. Das leuchtende Pink im Hintergrund wirkt wie ein innerer Zustand – ein emotionaler Ausbruch, der sich nicht kontrollieren lässt, sondern sichtbar wird, tropfend, unausweichlich.
Formal bewegt sich das Werk zwischen figurativer Malerei, zeitgenössischem Realismus und symbolischer Überhöhung. Die bewusste Reduktion der Farbpalette erinnert an Positionen der Neuen Figuration, während das expressive Farbfeld im Hintergrund eine emotionale, fast abstrakte Gegenkraft bildet.
Thematisch reiht sich „Helden“ in eine zeitgenössische Bildsprache ein, die Kindheit nicht romantisiert, sondern als Ort früher Konfrontation mit Angst, Verantwortung und Selbstbehauptung begreift. Die Heldenfigur wird entmythologisiert und psychologisch aufgeladen.
Matthias Hübners Handschrift ist geprägt von klarer Komposition, erzählerischer Offenheit und emotionaler Zuspitzung. Seine Figuren wirken wie aus einer Geschichte herausgelöst, deren Anfang und Ende unbekannt bleiben. Der Betrachter wird nicht geführt, sondern konfrontiert.
„Helden“ ist ein Werk, das sich nicht auf eine eindeutige Lesart festlegen lässt. Seine Stärke liegt in der Spannung zwischen kindlicher Symbolik und existenzieller Schwere.
Dieses Werk entfaltet seine Wirkung besonders in Kontexten, die sich mit Identität, Verletzlichkeit und gesellschaftlichen Rollenbildern auseinandersetzen. In privaten Sammlungen wirkt es intensiv und emotional, in institutionellen Räumen eröffnet es Diskurse über Kindheit, Projektion und innere Stärke.
„Helden“ bleibt im Raum präsent – nicht durch Lautstärke, sondern durch innere Spannung.
Matthias Hübner (*1976) verbindet im modern surrealistic realism kontrastreiches Schwarz-Weiß mit Neon/UV; Menschen, Emotionen und offene Deutungen stehen im Fokus, seit 2020 arbeitet er wieder experimentell.
Frühe Preise (DDR 1989, Europa 1993) und 2025 Teravarna-Finalist markieren seine Entwicklung.
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Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.

Acryl auf Leinwand
80×100 cm
2025
Das Werk zeigt zwei kindliche Figuren auf einer breiten, leeren Straße. Die Szene ist in einer reduzierten, nahezu monochromen Grauskala gehalten, aus der sich ein leuchtend pinkes Rechteck im Hintergrund radikal absetzt. Dieses intensive Farbfeld tropft nach unten, wirkt wie eine offene Fläche, ein Fenster oder eine emotionale Explosion im Bildraum.
Die Figuren tragen Masken und Capes – fragile Verweise auf Superhelden. Eine steht auf einem massiven, blockartigen Objekt, die andere scheint in Bewegung, fast flüchtend. Die Landschaft ist karg: kahle Bäume, dunkle Wolken, ein Horizont ohne Schutz. Alles wirkt ausgesetzt, roh, ungeschönt.
„Helden“ ist kein Bild über Stärke, sondern über Verletzlichkeit im Kostüm der Stärke. Matthias Hübner nutzt die Ikonografie kindlicher Heldenfantasien, um einen existenziellen Zustand zu beschreiben: den Versuch, sich zu behaupten in einer Welt, die zu groß, zu leer oder zu bedrohlich erscheint.
Die Masken schützen nicht, sie markieren Distanz. Die Capes sind keine Zeichen von Macht, sondern fragile Projektionen von Hoffnung. Das leuchtende Pink im Hintergrund wirkt wie ein innerer Zustand – ein emotionaler Ausbruch, der sich nicht kontrollieren lässt, sondern sichtbar wird, tropfend, unausweichlich.
Formal bewegt sich das Werk zwischen figurativer Malerei, zeitgenössischem Realismus und symbolischer Überhöhung. Die bewusste Reduktion der Farbpalette erinnert an Positionen der Neuen Figuration, während das expressive Farbfeld im Hintergrund eine emotionale, fast abstrakte Gegenkraft bildet.
Thematisch reiht sich „Helden“ in eine zeitgenössische Bildsprache ein, die Kindheit nicht romantisiert, sondern als Ort früher Konfrontation mit Angst, Verantwortung und Selbstbehauptung begreift. Die Heldenfigur wird entmythologisiert und psychologisch aufgeladen.
Matthias Hübners Handschrift ist geprägt von klarer Komposition, erzählerischer Offenheit und emotionaler Zuspitzung. Seine Figuren wirken wie aus einer Geschichte herausgelöst, deren Anfang und Ende unbekannt bleiben. Der Betrachter wird nicht geführt, sondern konfrontiert.
„Helden“ ist ein Werk, das sich nicht auf eine eindeutige Lesart festlegen lässt. Seine Stärke liegt in der Spannung zwischen kindlicher Symbolik und existenzieller Schwere.
Dieses Werk entfaltet seine Wirkung besonders in Kontexten, die sich mit Identität, Verletzlichkeit und gesellschaftlichen Rollenbildern auseinandersetzen. In privaten Sammlungen wirkt es intensiv und emotional, in institutionellen Räumen eröffnet es Diskurse über Kindheit, Projektion und innere Stärke.
„Helden“ bleibt im Raum präsent – nicht durch Lautstärke, sondern durch innere Spannung.
Matthias Hübner (*1976) verbindet im modern surrealistic realism kontrastreiches Schwarz-Weiß mit Neon/UV; Menschen, Emotionen und offene Deutungen stehen im Fokus, seit 2020 arbeitet er wieder experimentell.
Frühe Preise (DDR 1989, Europa 1993) und 2025 Teravarna-Finalist markieren seine Entwicklung.
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