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Original im Passepartout und Rahmen
Maß: 71 x 51cm, 1cm Rahmentiefe
2024
Im Zentrum der Arbeit sitzen zwei Figuren eng beieinander und küssen sich. Ihre dunklen Silhouetten bilden einen ruhigen, intimen Gegenpol zum lebhaften Stadtraum, der sie umgibt. Architektur, Straßen und Passant:innen lösen sich in raschen schwarz-weißen Pinselbewegungen auf. Türkisfarbene und grüne Akzente durchziehen die Szene wie Lichtspuren und spiegeln sich im unteren Bildbereich.
Die Komposition führt den Blick unmittelbar zu dem Paar, lässt aber zugleich die Stadt gegenwärtig bleiben: als Bewegung, Geräusch und unablässiger Strom von Menschen.
Urbane Küsse erzählt von Intimität mitten im öffentlichen Raum. Der Kuss ist kein Rückzug aus der Stadt, sondern eine Haltung innerhalb ihrer Unruhe. Während sich im Hintergrund Menschen bewegen und die Architektur wie ein visueller Strom vorbeizieht, entsteht zwischen den beiden Figuren ein Moment eigener Zeit.
Rike Wölke macht sichtbar, dass Nähe nicht die Abwesenheit von Welt bedeutet. Im Gegenteil: Gerade vor dem Hintergrund der Beschleunigung und Anonymität der Stadt erhält die zärtliche Geste ihr Gewicht. Das Werk wird zu einem Bild über Verbundenheit, über die Entscheidung für einen anderen Menschen und über die stille Kraft eines gemeinsam geteilten Augenblicks.
Die Verbindung von Großstadtmotiv und menschlicher Intimität verweist auf die Malerei der Moderne, in der das urbane Leben zum zentralen Thema wurde. Zugleich trägt die Arbeit eine deutliche Nähe zur zeitgenössischen figurativen Malerei: Die Stadt ist kein detaillierter Schauplatz, sondern ein atmosphärischer Raum, der durch Farbe, gestische Verdichtung und Kontrast entsteht.
Der Kuss als Motiv besitzt darüber hinaus eine lange kunsthistorische Tradition. Wölke löst ihn jedoch aus jedem idealisierten oder privaten Kontext und verortet ihn mitten in einer gegenwärtigen, pulsierenden Stadtlandschaft.
Die Arbeit überzeugt durch die Spannung zwischen malerischer Unmittelbarkeit und einer sehr klaren emotionalen Aussage. Die Figuren sind nicht individuell ausformuliert, wirken dadurch aber umso universeller. Jede Betrachtung kann die Szene mit einer eigenen Erinnerung, Sehnsucht oder Vorstellung von Nähe verbinden.
Die reduzierte Farbigkeit, die energische Handschrift und die präzise gesetzten Lichtakzente verleihen dem Werk eine eigenständige visuelle Signatur.
Urbane Küsse verbindet starke Fernwirkung mit emotionaler Tiefe. Die Arbeit ist ein bildnerisches Statement für Nähe und Menschlichkeit in der Gegenwart und entfaltet gerade in Wohn- oder Arbeitsräumen eine ruhige, zugleich lebendige Präsenz. Als Teil der Werkgruppe Popkultur und urbane Gegenwart ergänzt sie Rike Wölkes urbane Bildwelt um eine besonders poetische und intime Facette.
Rike Wölke verbindet figurative Motive mit expressiver Geste und einer ausgeprägten Sensibilität für Farbe, Bewegung und Atmosphäre. Ihre Arbeiten greifen Zeichen des Alltags, urbane Räume und menschliche Situationen auf, um sie in emotional verdichtete Bildwelten zu überführen.
Dabei bewegt sich ihre Malerei zwischen Kontrolle und Spontaneität. Präzise gesetzte Figuren treffen auf offene, dynamische Farbspuren. So entstehen Werke, die nicht nur einen Moment zeigen, sondern dessen innere Resonanz sichtbar machen.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.

Original im Passepartout und Rahmen
Maß: 71 x 51cm, 1cm Rahmentiefe
2024
Im Zentrum der Arbeit sitzen zwei Figuren eng beieinander und küssen sich. Ihre dunklen Silhouetten bilden einen ruhigen, intimen Gegenpol zum lebhaften Stadtraum, der sie umgibt. Architektur, Straßen und Passant:innen lösen sich in raschen schwarz-weißen Pinselbewegungen auf. Türkisfarbene und grüne Akzente durchziehen die Szene wie Lichtspuren und spiegeln sich im unteren Bildbereich.
Die Komposition führt den Blick unmittelbar zu dem Paar, lässt aber zugleich die Stadt gegenwärtig bleiben: als Bewegung, Geräusch und unablässiger Strom von Menschen.
Urbane Küsse erzählt von Intimität mitten im öffentlichen Raum. Der Kuss ist kein Rückzug aus der Stadt, sondern eine Haltung innerhalb ihrer Unruhe. Während sich im Hintergrund Menschen bewegen und die Architektur wie ein visueller Strom vorbeizieht, entsteht zwischen den beiden Figuren ein Moment eigener Zeit.
Rike Wölke macht sichtbar, dass Nähe nicht die Abwesenheit von Welt bedeutet. Im Gegenteil: Gerade vor dem Hintergrund der Beschleunigung und Anonymität der Stadt erhält die zärtliche Geste ihr Gewicht. Das Werk wird zu einem Bild über Verbundenheit, über die Entscheidung für einen anderen Menschen und über die stille Kraft eines gemeinsam geteilten Augenblicks.
Die Verbindung von Großstadtmotiv und menschlicher Intimität verweist auf die Malerei der Moderne, in der das urbane Leben zum zentralen Thema wurde. Zugleich trägt die Arbeit eine deutliche Nähe zur zeitgenössischen figurativen Malerei: Die Stadt ist kein detaillierter Schauplatz, sondern ein atmosphärischer Raum, der durch Farbe, gestische Verdichtung und Kontrast entsteht.
Der Kuss als Motiv besitzt darüber hinaus eine lange kunsthistorische Tradition. Wölke löst ihn jedoch aus jedem idealisierten oder privaten Kontext und verortet ihn mitten in einer gegenwärtigen, pulsierenden Stadtlandschaft.
Die Arbeit überzeugt durch die Spannung zwischen malerischer Unmittelbarkeit und einer sehr klaren emotionalen Aussage. Die Figuren sind nicht individuell ausformuliert, wirken dadurch aber umso universeller. Jede Betrachtung kann die Szene mit einer eigenen Erinnerung, Sehnsucht oder Vorstellung von Nähe verbinden.
Die reduzierte Farbigkeit, die energische Handschrift und die präzise gesetzten Lichtakzente verleihen dem Werk eine eigenständige visuelle Signatur.
Urbane Küsse verbindet starke Fernwirkung mit emotionaler Tiefe. Die Arbeit ist ein bildnerisches Statement für Nähe und Menschlichkeit in der Gegenwart und entfaltet gerade in Wohn- oder Arbeitsräumen eine ruhige, zugleich lebendige Präsenz. Als Teil der Werkgruppe Popkultur und urbane Gegenwart ergänzt sie Rike Wölkes urbane Bildwelt um eine besonders poetische und intime Facette.
Rike Wölke verbindet figurative Motive mit expressiver Geste und einer ausgeprägten Sensibilität für Farbe, Bewegung und Atmosphäre. Ihre Arbeiten greifen Zeichen des Alltags, urbane Räume und menschliche Situationen auf, um sie in emotional verdichtete Bildwelten zu überführen.
Dabei bewegt sich ihre Malerei zwischen Kontrolle und Spontaneität. Präzise gesetzte Figuren treffen auf offene, dynamische Farbspuren. So entstehen Werke, die nicht nur einen Moment zeigen, sondern dessen innere Resonanz sichtbar machen.
Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.
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