Stille Passagen
Straßenfotografie an Orten des Wartens, Gehens und Vorübergehens
„Stille Passagen“ versammelt Olli Boehms Straßenfotografie: Bilder von Orten, an denen man wartet, durchgeht oder vorbeikommt. Wartehallen, Glasfassaden, regennasse Straßen und eine Plakatwand in Bukarest sind Bühnen, auf denen Menschen klein, abgewandt und oft nur als Schatten auftreten.
Die Gruppe schließt an „Urbane Bewegungen“ an, unterscheidet sich aber im Material: Hier steht die Fotografie im Mittelpunkt, ohne farbige Übermalung. Strenge Komposition, Gegenlicht und gezielte Unschärfe geben den Bildern ihre Ruhe.
Warten
Gehen und Sehen
Werkbeschreibung
Sieben Fotografien, überwiegend in Schwarzweiß: zwei Hallenbilder aus Buchloe, ein Mann an einer Glasfassade, drei Arbeiten mit Gehenden im Regen und im Gegenlicht sowie eine Plakatwand in Bukarest.
Idee
Die Gruppe zeigt den Stadtraum als Durchgangsort. Menschen sind darin Spuren: Sie warten, gehen, verschwinden. Boehm interessiert, was von ihnen bleibt, wenn man sie nicht porträtiert.
Einordnung
Die Bilder bewegen sich zwischen Street Photography und Architekturfotografie, im Umfeld von Lee Friedlander, Saul Leiter und Daido Moriyama. Die Bukarester Plakatwand verbindet die Gruppe mit der Werbekritik der Pop-Art.
Besonderheit
„Buchloe, Hall“ und „Buchloe, Station“ bilden ein Paar, ebenso „The Walker“ und „Two Walkers“. „Bucharest“ vermittelt als fotografische Montage zu den Typo-girls der Gruppe „Fragile Identitäten“.
Für Sammler:innen & Räume
Für Sammler:innen, die Fotografie als genaue Beobachtung schätzen: Die Arbeiten passen in Büros, Kanzleien, Architekturbüros, Agenturen und moderne Wohnräume.






