A day at the sea
Reine Fotografie zwischen Überfahrt, Strand und Horizont
„A day at the sea“ ist Olli Boehms Fotoserie über das Meer als Ort der Ruhe. Sie beginnt auf einem Fährdeck, folgt dem Strand, der Promenade und der Seebrücke und endet in den Dünen. Menschen erscheinen darin klein, als Silhouetten oder Rückenfiguren; im Zentrum stehen Licht, Weite und die stillen Dinge am Wasser.
Anders als in Boehms übermalten Arbeiten bleibt die Fotografie hier unverstellt. Reduktion, feine Tonwerte und ein klarer Bildaufbau tragen die Wirkung. Schwarzweiß herrscht vor, Farbe tritt nur als Akzent auf: Orange im Rettungsring, ein kühles Blau über dem Strand.
Überfahrt
Strand
Promenade und Dünen
Werkbeschreibung
Neun Fotografien vom Fährdeck bis zu den Dünen: leere Bänke, ein Rettungsring, Strandkörbe, eine Laterne, Menschen auf einer Seebrücke, ein Mann mit Hund und ein Leuchtturm. Die Serie arbeitet mit Weite, Gegenlicht und feinem Korn.
Idee
Die Serie erzählt einen Tag am Meer als Bewegung vom Ankommen zur Weite. Der Mensch bleibt klein, das Licht groß. Jedes Bild hält einen Moment der Ruhe fest, in dem nichts geschehen muss.
Einordnung
Die Bilder stehen zwischen Straßenfotografie und minimalistischer Landschaftsfotografie, im Dialog mit Hiroshi Sugimotos Seascapes, Henri Cartier-Bresson und Michael Kenna. Martin Parrs ironischem Blick auf den Strand setzt Boehm Stille entgegen.
Besonderheit
„Ferry, Open Deck“ und „Ferry, Lifebuoy“ eröffnen die Serie als Paar, „Basket Chair“ und „Two Basket Chairs“ bilden ein Paar mit unterschiedlicher Tonalität. Mit „Lantern“ ist ein Hochformat in sanftem Ton Teil der Serie.
Für Sammler:innen & Räume
Die Serie bietet ruhige, gut kombinierbare Fotografien für Praxen, Hotels, Kanzleien, Lounges und Wohnräume. Einzelne Arbeiten wirken allein, zusammen ergeben sie eine Reihe, die sich über eine Wand erzählen lässt.








