
Maßstabsgetreu, gehängt auf 150 cm Mittelachse · Person 175 cm · Sofa 210 cm
- Jahr
- 2026
- Technik
- Acryl auf Leinwand, UV-reaktiv
- Format
- 105 × 65 cm
- Kategorie
- Malerei
- Werk-Nr.
- FA-276
Ausbruch
3.400,00 € inkl. MwSt.
In „Ausbruch“ treibt ein Arbeiter einen Presslufthammer in schwarzen Grund – darunter bricht leuchtendes Rot hervor.
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- Handsigniertes Echtheitszertifikat
- Versicherter Kunstversand, in Deutschland kostenfrei
- 14 Tage Widerrufsrecht
- Persönliche Beratung durch die Kuration
Visuelle Beschreibung
Ein Mann in Arbeitskleidung steht im oberen Bilddrittel, vornübergebeugt über einen Presslufthammer. Er trägt eine helle Kappe, ein kurzärmeliges Shirt und eine Latzhose. Die Figur ist in Schwarz, Weiß und Grau gemalt und fotografisch genau beobachtet.
Das Bild ist in drei Zonen gegliedert. Oben liegt ein tiefes Blau, in der Mitte eine schwarze Fläche, auf der der Mann steht. Wo der Meißel ansetzt, bricht das Schwarz auf. Ein Netz roter Risse durchzieht den Rand, darunter öffnet sich eine flächige, leuchtend rot-orange Zone, die das untere Drittel füllt.
Künstlerische Interpretation
„Ausbruch“ macht aus einer alltäglichen Arbeitsszene ein Bild über Druck und Freisetzung. Der Mann arbeitet konzentriert und ohne Blick zu uns. Die Folge seines Tuns ist größer als die Handlung selbst: Unter der Oberfläche liegt eine Energie, die sich nicht mehr halten lässt.
Die Szene lässt sich auch innerlich lesen. Was lange verdeckt war, tritt plötzlich zutage. Hübner lässt offen, ob dieser Ausbruch Befreiung oder Gefahr bedeutet. Betrachter:innen stehen vor einer Bildordnung, die stabil wirkt und doch schon im Aufbrechen begriffen ist.
Kunsthistorischer Bezug
Die Darstellung körperlicher Arbeit hat eine eigene Tradition, von Gustave Courbets „Steinklopfern“ bis zu Adolph Menzels „Eisenwalzwerk“. Hübner verbindet dieses realistische Erbe mit klaren Farbfeldern, wie man sie aus der Farbfeldmalerei kennt, und mit einer surrealen Wendung, die das Motiv ins Psychologische öffnet.
Exklusivität
„Ausbruch“ ist ein Unikat in Acryl auf Leinwand im Format 105 × 65 cm, entstanden im März 2026. Fluoreszierende Farbanteile reagieren auf UV-Licht. Unter Schwarzlicht beginnt die rote Zone zu glühen und verstärkt den Eindruck des Hervorbrechens.
Sammlerwert
Das Werk gehört zur Werkgruppe „Innere Zustände“ und verbindet eine figurative Szene mit einer starken grafischen Komposition. Für Sammler:innen bietet es ein markantes Beispiel für Hübners Fähigkeit, Alltagsbilder mit wenigen Mitteln in Metaphern zu verwandeln. Im Raum wirkt es klar, kraftvoll und gut lesbar.
Mehr über den Künstler
Matthias Hübner (*1976) verbindet im modern surrealistic realism kontrastreiche Figuration mit intensiven Farben und einer offenen, psychologisch aufgeladenen Bildsprache. Menschen, Emotionen und unterschiedliche Wahrnehmungsebenen stehen im Zentrum seines Schaffens. Seit seiner Rückkehr zur Malerei im Jahr 2020 entwickelt er seine künstlerische Position experimentell weiter.
Frühe Auszeichnungen beim Jugendmalwettbewerb der DDR 1989 und beim Europäischen Malwettbewerb 1993 sowie internationale Anerkennungen der vergangenen Jahre markieren seine künstlerische Entwicklung.
Zustandsbericht
Sehr guter Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.






