
Werk der Woche: „Luma“ von Jülide Özarici
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Es gibt Automobile, die man nicht mehr als „Fahrzeug“ wahrnimmt, sondern als Bühne für Licht, Linie und Haltung.
„Luma“ von Jülide Özarici gehört genau in diese Kategorie: Die ikonische Rückansicht eines Porsche, in tiefe Blautöne getaucht, ein roter Schriftzug als klarer Akzent, ein Bild über Geschwindigkeit, Eleganz und kulturelle Symbole.
Wo andere Automobilbilder auf Effekte, Rennstrecken oder Nostalgie setzen, konzentriert sich „Luma“ auf den Moment, bevor etwas passiert: Breite Spur, Rücklichter, die Silhouette in der Nacht. Kein Fahrer, keine Straße, nur das destillierte Gefühl von Kraft und Bewegung.
Warum dieses Werk wirkt
Ikonische Rückansicht als Bildzeichen
Jülide Özarici zeigt den Wagen von hinten: horizontale Lichtbänder, der typische Schriftzug, die klare Breite des Hecks. In satten Blautönen, fast wie in nächtlicher Studiobeleuchtung, wird die Form zum Logo – ein starkes Bildzeichen, das sofort lesbar ist.Farbe als Atmosphäre, nicht als Dekor
Blau dominiert – von tiefem Nachtblau bis zu leuchtenden Reflexen – dazu ein roter Akzent im Schriftzug. Diese Reduktion schafft Ruhe und Konzentration: Kein Farbrauschen, sondern eine klar komponierte Lichtstimmung.Zwischen Präzision und Abstraktion
Karosserielinien, Reflektionen, Lichtkanten: Alles ist erkennbar, aber nichts fotografisch. Das Motiv bleibt gegenständlich, zugleich aber nah an der Abstraktion – „Luma“ ist ebenso Form- und Farbfeld wie Automobilporträt.Automobil als kulturelles Symbol
Im Zentrum steht nicht die Technik, sondern das, was wir mit ihr verbinden: Freiheit, Design, Status, Geschwindigkeit. „Luma“ macht aus dem Auto ein kulturelles Symbol – und erhebt dieses Motiv ganz selbstverständlich in die Sphäre der Kunst.
Materialität & Details
„Luma“ ist ein Acrylgemälde auf Leinwand im Format 100 × 70 cm.
Die Künstlerin arbeitet mit klar gesetzten Flächen, weichen Verläufen und präzise betonten Lichtkanten. Die Karosserie erscheint wie modelliert aus Licht:
Glatte Farbflächen bilden die Grundstruktur.
Subtile Reflexe legen sich wie ein zweites Raster darüber.
Der rote Schriftzug tritt als feine, aber entscheidende Kontrastlinie hervor.
Aus der Nähe zeigen sich feine Pinselbewegungen und Übergänge in den Blautönen, aus mittlerer Distanz entsteht ein klares, fast grafisches Bild. Die Oberfläche bleibt matt bis leicht seidenmatt – genug Tiefe für Lichtwirkung, ohne spiegelnd zu werden.
So hängt es am schönsten
Platzierung
Ideal über einem Sideboard, einer niedrigen Konsole oder in Augenhöhe an einer ruhigen Wand.
Besonders wirkungsvoll in Arbeitszimmern, Meetingräumen, Designstudios, Showrooms und Wohnbereichen, in denen Design, Architektur und Kunst zusammenspielen.
In Verbindung mit Automobil- oder Designbüchern, Modellen oder Objekten wirkt „Luma“ wie ein visueller Anker.
Höhe
Die horizontale Mitte des Hecks sollte in etwa auf Augenhöhe liegen. So bleibt die Linienführung unmittelbar erfahrbar, und der Blick „fährt“ automatisch über Lichtband und Schriftzug.
Licht
Ein gerichteter Spot von oben oder leicht schräg bringt Reflexionen, Blautöne und den roten Akzent zum Leuchten.
Eine neutral-warme Lichttemperatur lässt die Farben klar erscheinen, ohne sie ins Kühle oder in zu harte Kontraste zu ziehen.
Rahmung
Eine schmale Schattenfuge in Schwarz, Anthrazit oder Aluminium kann den Design-Charakter unterstreichen. Das Werk funktioniert aber auch sehr gut ungerahmt – als klarer, moderner Bildkörper.
Kuratorische Einordnung
„Luma“ steht in der Tradition der Automobilkunst, geht jedoch über das klassische „Auto vor Kulisse“ hinaus. Das Auto erscheint nicht als nostalgisches Objekt oder Produktwerbung, sondern als abstrahierter Körper im Raum – ein Zeichen für Geschwindigkeit, Technologie und zeitgenössische Ästhetik.
Jülide Özarici bringt ihren Hintergrund in Industrie- und New-Media-Design in die Malerei ein: Reduktion auf wesentliche Linien, Klarheit in der Silhouette, Fokus auf Lichtführung statt Details. Gleichzeitig knüpft „Luma“ an Strategien der Pop-Art an – ikonisches Motiv, starke Kontur, intensive Farbpalette – und übersetzt sie in eine gegenwärtige, eigenständige Bildsprache.
So wird der Wagen zum kulturellen Symbol:
für das Spannungsfeld zwischen Technik und Emotion,
für Freiheit und Geschwindigkeit,
für Design als Alltagskultur.
Räume & Kombinationen
Räume
Designorientierte Wohnräume, Lofts und Apartments
Büros von Kreativagenturen, Architekturbüros, Automobil- und Tech-Unternehmen
Showrooms, Lounges und Corporate Spaces, die Kunst und Corporate Identity verbinden
Private Sammlungsräume von Auto- und Designliebhabern
Farbklima
„Luma“ harmoniert besonders mit neutralen Tönen wie Weiß, Grau, Graphit und Beton.
Metallische Akzente (Stahl, Aluminium, Chrom) greifen die Automobilästhetik auf.
Einzelne rote oder blaue Accessoires im Raum können den Farbcode des Bildes subtil wiederholen.
Dialog mit anderen Werken
Mit weiteren Arbeiten von Jülide Özarici (z. B. „Vetra“ oder „Oxira“) lässt sich eine kleine Serie zur Beziehung von Mensch, Maschine und Design kuratieren.
In Kombination mit abstrakten Farbfeldarbeiten kann „Luma“ als narrativer Fokus dienen, während andere Werke eher atmosphärisch wirken.
Neben Fotografie (z. B. Architektur, Nachtaufnahmen) entsteht ein zeitgenössischer, urbaner Bildraum.
Service für Sammler
Verfügbarkeit & Abwicklung
„Luma“ ist ein ausdrucksstarkes Unikat, das sich an Sammler und Galerien richtet, die den Dialog zwischen Design, Kultur und Kunst suchen.
Kunstgerechte Verpackung und versicherter Versand
Auf Wunsch persönliche Übergabe und Beratung zu Hängung und Licht
Dokumentation & Provenienz
Werkdokumentation mit Titel, Technik, Format, Jahr, Signatur
Authentizitätsnachweis als Grundlage für Provenienz und Wertentwicklung
Optional ergänzende Hinweise zu langfristiger Hängung und Pflege
Visualisierung im Raum
Auf Anfrage kann „Luma“ digital in ein Foto des geplanten Hängeorts eingesetzt werden – hilfreich für private und institutionelle Sammler, um Wirkung, Größe und Proportion im Raum vorab zu prüfen.
Im Ensemble denken – kompakte Varianten
Design-Spot: „Luma“ über einem Lowboard mit wenigen, bewusst gewählten Objekten (Skulptur, Modellauto, Designbuchstapel).
Corporate Statement: In Empfangsbereichen von Unternehmen, die mit Mobilität, Technik oder Design arbeiten, als visuelle Visitenkarte.
Seriengedanke: Zusammen mit weiteren Automobilarbeiten von Özarici entsteht eine eigene „Lane“ im Raum – eine Linie von Bildern, die jeweils einen anderen Aspekt von Geschwindigkeit, Form und Licht erzählen.

Werkdaten
Künstlerin: Jülide Özarici
Titel: „Luma“
Format: 100 × 70 cm
Status: Unikat, zeitgenössische Automobilkunst
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