
Maßstabsgetreu, gehängt auf 150 cm Mittelachse · Person 175 cm · Sofa 210 cm
- Jahr
- 2026
- Technik
- Acryl auf Leinwand, weiß gerahmt, UV-reaktiv
- Format
- 100 × 50 cm
- Kategorie
- Malerei
- Werk-Nr.
- FA-274
Riss
3.000,00 € inkl. MwSt.
„Riss“ zeigt eine junge Frau mit erhobenen, gebundenen Händen in leuchtendem Blau – ein Bild zwischen Fesselung und Aufbruch.
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- Handsigniertes Echtheitszertifikat
- Versicherter Kunstversand, in Deutschland kostenfrei
- 14 Tage Widerrufsrecht
- Persönliche Beratung durch die Kuration
Visuelle Beschreibung
Eine junge Frau steht im unteren Teil des hochformatigen Bildes. Ihre Arme sind über den Kopf gestreckt, die Handgelenke mit Stoffbändern umwickelt, deren Enden lose herabhängen. Die Hände öffnen sich nach oben. Ihr Kopf ist zurückgelegt, der Blick nach oben gerichtet. Auf Wangen und Nase liegen Sommersprossen.
Die Figur ist nahezu monochrom in einem intensiven Blau gemalt, aufgehellt durch Weiß und Grau. Der Grund ist hell und leicht strukturiert. Im oberen Bereich zeigt die Oberfläche ein feines Craquelé, ein Netz aus Rissen in der Farbschicht. Die obere Bildhälfte bleibt weitgehend leer.
Künstlerische Interpretation
„Riss“ verbindet zwei gegenläufige Bewegungen. Die gebundenen Handgelenke sprechen von Einschränkung, die geöffneten Hände und der aufwärts gerichtete Blick von Sehnsucht und Aufbruch. Ob die Bänder sich gerade lösen oder fester ziehen, bleibt offen.
Der Titel lässt sich auf das Craquelé im Grund beziehen, aber auch auf einen inneren Bruch. Die große leere Fläche über der Figur wird zum Raum, auf den sich alles richtet. Betrachter:innen erleben einen Moment des Übergangs, in dem Körper und Wille in Spannung stehen.
Kunsthistorischer Bezug
Die Beschränkung auf ein einziges Blau erinnert an Picassos Blaue Periode und an die Bedeutung, die Yves Klein dieser Farbe gegeben hat. Hübner nutzt sie jedoch nicht melancholisch, sondern als Farbe der Klarheit. In der Werkgruppe „Körper und Resonanz“ steht „Riss“ für die Ausdruckskraft einer einzelnen Geste.
Exklusivität
„Riss“ ist ein Unikat in Acryl auf Leinwand, weiß gerahmt, im Format 100 × 50 cm, entstanden im Juli 2026. Fluoreszierende Farbanteile reagieren auf UV-Licht. Unter Schwarzlicht verändert das Blau seine Wirkung und eröffnet eine zweite Wahrnehmungsebene.
Sammlerwert
Das schmale Hochformat und die reduzierte Farbigkeit machen das Werk vielseitig einsetzbar, etwa an Wandflächen zwischen Fenstern oder in ruhigen Räumen. Für Sammler:innen ist es ein klares Beispiel für Hübners aktuelle, zurückgenommene Bildsprache, in der Figur und leerer Raum gleich viel Gewicht erhalten.
Mehr über den Künstler
Matthias Hübner (*1976) verbindet im modern surrealistic realism kontrastreiche Figuration mit intensiven Farben und einer offenen, psychologisch aufgeladenen Bildsprache. Menschen, Emotionen und unterschiedliche Wahrnehmungsebenen stehen im Zentrum seines Schaffens. Seit seiner Rückkehr zur Malerei im Jahr 2020 entwickelt er seine künstlerische Position experimentell weiter.
Frühe Auszeichnungen beim Jugendmalwettbewerb der DDR 1989 und beim Europäischen Malwettbewerb 1993 sowie internationale Anerkennungen der vergangenen Jahre markieren seine künstlerische Entwicklung.
Zustandsbericht
Sehr guter Erhaltungszustand; sichtbare Mängel sind nicht feststellbar. Ein ausführlicher Zustandsbericht wird auf Wunsch bereitgestellt.







